Sechs Schritte für mehr Pep im Leben!

Wer etwas in seinem Leben verändern will, muss nicht unbedingt die berühmte „360 Grad-Wende“ vollführen. Oft ist es ein Wechsel in dem, was wir uns täglich selber sagen, im Bewusst-Werden der eigenen Gedankenmuster, der bereits große Wirkung auf unser Leben haben kann. Probieren Sie doch einmal die folgenden sechs Übungen von Lise Bourbeau aus und schauen Sie, was sich in den kommenden Wochen in Ihrem Leben verändert!

In Zukunft werde ich...

  1. Jedes „Ich kann das nicht“ durch ein „Ich versuche es“ ersetzen.
  2. Davon ausgehen, dass ich so wie ich bin, PERFEKT bin. Nichts an mir ist verkehrt. Es mag Verhaltensweisen geben, die mir nicht so gut gefallen, aber sie sind kein Grund, mich klein zu machen. Ich darf mich so lieben wie ich bin, mit meinen Fehlern und Schwächen.
  3. Mir meine Überzeugungen und Wertvorstellungen bewusst machen. Ich kläre, ob sie meinen Bedürfnissen entsprechen oder ein Relikt meiner Erziehung sind. Ich entscheide mich dafür, jedes „Ich darf nicht“, „Ich muss (...) tun, um akzeptiert zu werden,“ „Das darf man nicht“, durch „Ich mache (...) weil es mir gut tut“ oder „Ich bin es mir Wert, (...) zu tun“ zu ersetzen.
  4. Versuchen, meine Emotionen von meinen wahren Gefühlen zu unterscheiden. Der Unterschied zwischen Emotion und Gefühl ist Folgender: Lebe ich meine Emotion, so reagiere ich auf etwas. Ich klage an, ich versuche, meine Mitmenschen und Ereignisse zu kontrolliere, ich bin Gefangene(r) meines Verstandes. Lebe ich hingegen mein Gefühl, so bin ich im Kontakt mit meinem Inneren, ich beobachte, was in mir vorgeht und nehme alles, was ich spüre, vorbehaltlos an. Ich beobachte meine Gedanken und gebe jedes Verurteilen von Situationen, Menschen und Begebenheiten auf. Ich höre auf mein Herz. Kurz: ich bin im Zustand von Zen!
  5. Mir immer wieder bewusst machen, dass ich für mein Leben vollkommen selbst verantwortlich bin. Das Wort „verantwortlich“ hat überhaupt nichts mit „Schuld“ zu tun. Selbstverantwortung meint, dass ich alles, was mir in meinem Leben begegnet, auf eine bestimmte Weise selber erschaffen habe. Ich bin Meister(in) meines Lebens.
  6. Zwischen „wahrhaft lieben“ und „um jeden Preis geliebt werden wollen“ unterscheiden. Wahrhaft lieben bedeutet, seine Liebe frei geben zu können. Der Wunsch, „um jeden Preis geliebt werden zu wollen“ hält uns im inneren Gefängnis unserer Abhängigkeiten und Bedürfnisse gefangen. Wahre Liebe respektiert den eigenen Freiraum ebenso, wie die Freiräume des anderen und schenkt ohne Erwartungen.

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